Wie bekomme ich einen Glasfaser-Anschluss?

Fragen kostet bekanntlich nichts – so auch bei uns.

Eine unverbindliche Anfrage klärt schnell alle theoretischen Möglichkeiten eines schnelleren Internetanschlusses. Wo und in welchem Gebiet entstehen gerade Glasfaser-Anschlüsse, was ist geplant und wann ist es vor Ihrer Haustüre soweit? Brauchen Sie dringend einen Anschluss, gibt es rund um Ihr Haus Leute, die ähnliches wollen? Projekte können vorgezogen werden, die Optionen sind vielfältig. Deshalb: Bitte einfach Kontakt mit uns aufnehmen!

Im Falle eines Glasfaser-Anschlusses sieht die praktische Umsetzung folgendermaßen aus:Aus einem Glasfaser-Leerrohrstrang, der von uns etwa durch Ihre Straße verlegt wird, wird für Ihr Gebäude ein Leerrohr abgezweigt. Dabei handelt es sich um ein Mikroröhrchen mit circa 7 mm Durchmesser. Die Glasfaser-Leerrohrverlegung wird bis zu Ihrer Grundstücksgrenze hergestellt. In dieses Leerrohr wird später das Glasfaser-Kabel eingeblasen. Ab der Grundgrenze wird von Ihnen selbst oder von einer damit beauftragten Firma das Leerrohr bis in das Gebäude verlegt.

Natürlich kalkulieren wir sinnvoll: Deshalb haben wir eine entsprechende Überlänge des Leerrohrs vorgesehen und an Ihrer Grundstücksgrenze abgelegt. Ebenso erhalten Sie von uns auch das notwendige Material um eine Mauerdurchführung ordnungsgemäß herzustellen.

Technische Möglichkeiten abklären...

Bitte sprechen Sie mit unserem Techniker, wenn dieser bei Ihnen vor Ort ist (z.B. bei der ersten Begehung) und klären Sie, welche Leerrohrlänge Sie benötigen, um bis ins Gebäude zu kommen. Das Glasfaser-Leerröhrchen und das Glasfaser-Kabel sind frostresistent. Es reicht daher, wenn es wenige Zentimeter unter die Erde einbracht wird – es gibt keine Mindesttiefe. Achten Sie unbedingt darauf, dass das Glasfaser-Leerrohr beim Einbau nicht beschädigt wird. Grobes Material kann das Leerrohr abdrücken. Ein Einblasen der Glasfaser-Leitung ist dann nicht mehr möglich und es müsste ein neues Leerrohr verlegt werden.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten die Hauszuführung durchzuführen:

  • ohne Graben mittels Erdrakete
  • händisches Graben
  • mittels Luftkabel, usw.

Spleissen von Glasfaserleitungen

Glasfasern werden stückweise verlegt, die Kabelenden müssen dann verbunden werden. Dieser Vorgang heißt Spleißen. Das thermische Verspleißen ist eine sichere und verlustarme Verbindungsmethode. Die Enden müssen vor dem Verspleißen vom Mantel (=Coating) befreit und genau zueinander positioniert werden. Dieser Vorgang erfolgt typischerweise in der Spleißmaschine. Dann folgt eine Aufschmelzung der Faserenden. Dabei werden die Glasfaserenden ohne zusätzliches Fügemittel aneinandergeschoben. Bruchempfindliche Spleißstellen werden mit einem Spleißschutz mechanisch und vor Feuchtigkeit geschützt. 

Spleiss Maschine
Planung eines Glasfaser-Netz
hier werden die verschiedenen Arbeitsschritte der Glasfaserverlegung dargestellt

Was heißt das nun konkret für Sie?

Für die passende Mauerdurchführung sprechen Sie direkt mit unserem Techniker vor Ort. Sobald dies erledigt ist werden am Kabel Stecker angebracht und in der Endabschlussdose installiert. Damit ist der Hausübergabepunkt (= HÜP) hergestellt. An diesem wird dann ein Modem/Router installiert, der die Internetverbindung herstellt. Damit sind die Arbeiten für die Herstellung Ihres Glasfaser-Anschlusses erledigt.

 

Verteilung im Haus

Für Gemeinden

Von der Erstellung der Masterpläne für Gemeinden, über die Abwicklung von Förderanträgen bis hin zu Bau, Betrieb und Wartung des Netzes.

  • Erstberatung: informativ, unverbindlich, aufschlussreich, wo gibt es schon was, wo ist etwas geplant, Austausch 
  • Wir erstellen Masterpläne für den Glasfaser-Ausbau, wie sie von Bund und Land gefördert werden. Dies ist ein „Mini-Businessplan“ der aufzeigt, wie alle Häuser einer Gemeinde ans Glasfasernetz angeschlossen werden können. Alle anfallenden Kosten, wichtige Empfehlungen für die Netzbewirtschaftung und Umsetzung werden hier festgehalten. Um Auch spätere Ortsentwicklungen (Baugründe, Gewerbegründe) werden mit einbezogen.
  • Umsetzung: Detailplanung, Bauleitung, Dokumentation bis hin zum Netzbetrieb. Wir kümmern uns um alles oder auch nur um Teilbereiche. Je nachdem wie der Netzbesitzer entscheidet. Der Netzbesitzer ist und bleibt die jeweilige Gemeinde. Wir bauen Open Access Netzwerke, das bedeutet: Der Endkunde hat die freie Providerwahl.
  • Förderungen: Wir sind Experten auf dem Gebiet der Fördereinreichung und -abwicklung. Selbstverständlich greifen wir den Gemeinden hier unter die Arme, denn die Kosten für ein Glasfasernetz werden von staatlicher Seite stark gefördert.

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